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Go-Go Gelb
STUBE-Freitag

Zu Gast: Julie Völk


Das Team der STUBE nicht in Gelb.



Illustratorin Julie Völk.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Julie Völk und Simone Weiss.

 

 

 

 

 

 

 

Ihr Bilderbuch-Debüt ist nicht nur am Buchmarkt begeistert aufgenommen worden, sondern auch indirekter Namensspender dieses STUBE-Freitags: Die Illustratorin Julie Völk erzählt in „Löwenmädchen“ (Text von Kim Fupz Aakeson, Gerstenberg 2014) von Louise und ihrem gelbleuchtenden fantastischen Begleiter „Löwe“ >>> Kröte des Monats März
Am 20. März 2015, dem ersten Frühlingstag, war die Künstlerin zu Gast in der STUBE:
Im Werkstattgespräch mit Heidi Lexe und Simone Weiss erzählte sie von der Arbeit am Buch, ihrem Umgang mit Farbakzenten bei der Illustration und der visuellen Interpretation des Textes. Neben dem fertigen Buch hatte Julie Völk auch Skizzen aus Vorarbeiten und Zeichnungen für weitere Projekte dabei, die einen sehr persönlichen, anschaulichen Einblick in das Wirken von Illustrator*innen erlaubten. Im Anschluss an das Gespräch signierte die Künstlerin von der STUBE in Kooperation mit Tyrolia zum Verkauf angebotene Ausgaben ihres Erstlingswerks.

Zuvor wurde in bewährter STUBE-Manier frei zur leuchtenden Farbe GELB und all ihren Schattierungen assoziiert und Kinder- und Jugendliteratur zum Thema präsentiert. In klassischem STUBE-Schwarz präsentierte das Team der STUBE (fast) alles, was sich zur Sommerfarbe assoziieren lässt: Peter Rinnerthaler deckte die Popularität der Farbe Gelb auf: In der Populärkultur steht sie für Erfolg und Schnelligkeit – wie man an den Logos vieler Fast Food-Ketten sehen kann –, aber auch für Intensität. Den hohen (Wieder-) Erkennungswert von Gelb machten sich Zeichner Matt Groening und Charles M. Schulz zunutze: Sowohl die Simpsons als auch Vogel Woodstock von den Peanuts sind auch bei schnellem Durchzappen am Fernseher eindeutig zu identifizieren.
Dass Gelb nicht einfach eine Farbe ist, sondern sich in viele Nuancen differenzieren lässt, zeigte ein weiterer Beitrag von Elisabeth von Leon – und auch, dass jede dieser Nuancen mit anderen Vorstellungen und Gefühlen verbunden ist. Am Beispiel von Andreas Steinhöfels Kinderroman „Anders“ wurde die unauflösbare Verbindung von Farbe, Ton und Geruch in der Synästhesie (automatisches Vermischen mehrerer Sinneswahrnehmungen durch das Gehirn) als Symptom eines noch nicht aufgearbeiteten Traumas dargestellt.
Gelb im Diesseits und Jenseits war das Motto des Beitrags von Heidi Lexe, der im Besonderen auf Sonnenblumen und ihre Symbolik - etwa im Bilderbuch "Annas Himmel" von Stian Hole - Preisträger des >>> Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2015 - einging.
Kathrin Wexberg widmete sich dem Sprichwort „gelb vor Neid“ und den verschiedensten literarischen Ausformungen von Eifersucht mit einem besonderen Fokus auf die Rivalität zwischen Geschwistern. Dabei spannte sie einen breiten Bogen durch die Jugendliteratur und zeigte die Varianten des Motives des Eifersucht auf.
Gelb als Farbe der Niedlichkeit im Kinder- und Bilderbuchbereich war ebenfalls Thema des Nachmittags: Dem Küken war der letzte Beitrag von Christina Ulm gewidmet. Der flauschige Streifzug führte von der Gretchenfrage „Was war zuerst da? Huhn oder Ei?“ bis hin zu Tieren, die sonst noch so aus Eiern schlüpfen. Auch wenn sie nicht gelb sind.


Heidi Lexe, Julie Völk und Simone Weiss beim Werkstattgespräch.

Literaturliste zum Thema Gelb


Die Farbe Gelb in der Populärkultur
Biene Maja 1970, Die Biene Maja 2013, The Simpsons 1989, Charlie Brown (Comic) 1950 und Charlie Brown (TV-Serie) 1983, Breaking Bad 2008, Forest Gump 1994, Star Trek. Raumschiff Enterprise 1966, Star Trek: The Next Generation 1987, Star Trek XI 2009 und Star Trek XII Into Darkness 2013, Kill Bill 2003, Barbapapa 1970, Ernie und Bert 1969, Power Rangers 1993, Gummibärenbande 1985, Glücksbärchis 1985, Lego. The Movie 2014, Metropolis 1927

Von Vanillegelb bis Kotzgelb
Andreas Steinhöfel: Anders. Ill. v. Peter Schössow. Königskinder 2014.
Mark Haddon: Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone. Aus dem Engl. v. Sabine Hübner. Blessing 2003.
Menena Cottin / Rosana Faría: das schwarze Buch der Farben. Fischer Schatzinsel 2008.

Gelb vor Neid…
Kirsten Boie / Silke Brix: Klar, daß Mama Anna/Ole lieber hat. Oetinger 1994.
Paula Fox: Paul ohne Jacob. Aus dem Amerikan. v. Cornelia Krutz-Arnold. Sauerländer 2001.
Mirjam Pressler: Wer morgens lacht. Beltz & Gelberg 2013.
Ulla Taylor: Schwester, (liebe) Schwester. Aus dem Dän. v. Kerstin Schöps. Bloomsbury 2009.
Sigrid Zeevaert: Wer ich bin. Thienemann 2009.
Marjolijn Hof: Mutter Nummer Null. Aus dem Niederländ. v. Meike Blatnik. Bloomsbury 2009.

Gelb im Diesseits und Jenseits
My Own Private Idaho. Film von Gus van Sant. USA 1991. 104 min.
Regine Schindler/Hilde Heyduck-Huth: Pele und das neue Leben. Eine Geschichte von Tod und Leben. Verlag Ernst Kaufmann 1981.
Stian Hole: Annas Himmel. Aus dem Norwegischen von Ina Kronberger. Hanser 2014.

Das Gelbe vom Ei
Soledad Bravi: Piep, piep, piep. Aus dem Franz. v. Markus Weber. Das Buch der Töne und Geräusche. Moritz 2009.
Ulf K.: Lasse. Diverse Bände. Gerstenberg seit 2011.
Isol: Ein Entlein kann so nützlich sein. Aus dem Span. v. Karl Rühmann. Jungbrunnen 2012.
Kirsten Boie / Philip Waechter: Was war zuerst da? Beltz & Gelberg. Minimax 2014.
Sven Nordquist: Findus und der Hahn im Korb. Aus dem Schwed. v. Angelika Kutsch. Oetinger 1997.
Franziska Biermann / Nils Kacirek / Susanne Koppe: Herzlichen Glückwunsch, kleines Huhn! Die 24 schönsten Kinderlieder zum Anschauen, Hören und Mitzwitschern! Mit CD. terzio 2013. 
Alexis Deacon: Vogel und Krokodil. Aus dem Engl. v. Uwe-Michael Gutzschhahn. Gerstenberg 2013.
Chih-Yuan Chen: Gui-Gui. Das kleine Entodil. Beltz & Gelberg MINIMAX 2013.
Adele Sansone: Das grüne Küken. Ill. v. Anke Faust. NordSüd 2010.
Emily Gravett: Das komische Ei. Aus dem Engl. v. Uwe-Michael Gutzschhahn. Sauerländer 2010.
Christoph Abbrederis: Oscar. Ein seltsamer Vogel. Luftschacht 2014.
Michael Bedard: Flieg, Ente, flieg! Aus dem Engl. v. Mirjam Pressler. Ravensburger 1999.
Julia Friese / Christian Duda: Alle seine Entlein. Beltz & Gelberg 2013.
Anke Kuhl: Vom Huhn, das nicht wusste, wohin es sein Ei legen sollte. Fischer 2003.
Anna Woltz: Kükensommer. Aus dem Niederländ. v. Bettina Bach und Eva Schweikart. Ill. v. Angela Glökler. dtv 2015.


Elisabeth von Leon und Manuel Schmelzer (und zahlreiche Gäste)
mit Blick auf das "Löwenmädchen".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


STUBE Studien- und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur | Stephansplatz 3/II/11 | A-1010 Wien | T.: +43 1 51552-3784 | stube@stube.at oder fernkurs@stube.at