STUBE
  • Angebote
    • STUBE-Card
    • Veranstaltungen
    • Themenbroschüren
    • Schriftenreihen
    • Bestellung
    • Recherchemöglichkeiten
    • Newsletter
  • Fernkurs
    • Zielgruppe
    • Inhalte
    • Bedingungen
    • FAQ
    • Tagungen
    • Aufbaukurs
    • Rückblick
  • Buchtipps
    • Kröte des Monats
    • Krötenarchiv
      • Kröten 2026
      • Kröten 2025
      • Kröten 2024
      • Kröten 2023
      • Kröten 2022
      • Kröten 2021
      • Kröten 2020
      • Kröten 2019
      • Kröten 2018
      • Kröten 2017
      • Kröten 2016
      • Kröten 2015
      • Kröten 2014
      • Kröten 2013
      • Kröten 2012
      • Kröten 2011
      • Kröten 2010
      • Kröten 2009
      • Kröten 2008
      • Kröten 2007
      • Kröten 2006
    • Themenlisten
    • Monatliche Buchtipps
      • MINT-Buch
      • Religiöses Buch
      • Phantastik-Tipp
      • Lyrik-Tipp
    • Rezensionen online
    • Preise
  • Tagebuch
  • Über uns
    • STUBE-Konzept
    • STUBE-Team
    • Kontakt
    • Tätigkeitsberichte
    • STUBE-Chronik
    • Kooperationen
    • Impressum


STUBE-Freitag am 19. Juni 2026: Radschlag

Zu Gast: Halina Kirschner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




 

 

 

 

 

 

 



Dieser STUBE-Freitag fand in Kooperation mit dem Tyrolia-Verlag statt:


Zum großen Finale der literarischen Turnübungen dieses Sommersemesters ist in der STUBE Radschlagen angesagt. Man darf dies getrost einer prophetischen Gabe in der Programmgestaltung zuschreiben, ist doch der aktuelle Bedarf an Ventilatoren enorm. Genau weiß man es ja nicht: Liegt es an der Schreibwerkstatt mit Nils Mohl, bei der die Köpfe rauchen? Oder ist die erste Wiener Hitzewelle, dieses Biest, einfach auch ein STUBE-Fan und rollt jedes Jahr pünktlich zum Semesterabschluss an?


Jedenfalls wäre die STUBE nicht die STUBE, würde sie nicht noch eins draufsetzen: Es wird vorgeglüht! Die eigens zu diesem Zweck ins Leben gerufene Combo Red Chucks, bestehend aus Lena Raubaum und Nils Mohl, präsentiert den Lyrikband „Gedi, Geda, Gedichte“. Dabei handelt es sich um ein von Uwe-Michael Gutzschhahn ins Leben gerufenes Projekt, für das er Michael Augustin, Mona Harry, Nils Mohl, Lena Raubaum, Arne Rautenberg und Manfred Schlüter nach Helgoland bat, um dort zu Ehren und inspiriert von James Krüss vier Tage lang gemeinsam zu dichten und zu diskutieren. Das Ergebnis ist pünktlich zu James Krüss‘ 100. Geburtstag bei Atrium erschienen. Es enthält „Reimlichkeiten für Klein und Groß“, darunter Lena Raubaums „Liselotte Hafenfähre“, eine Hommage an „Henriette Bimmelbahn“, die auch als Pappbilderbuch erschienen ist.


Anschließend bittet Heidi Lexe zum Werkstattgespräch mit Halina Kirschner. Die Leipziger Illustratorin und Grafikerin hat dieses Frühjahr ihr zweites Buch gemeinsam mit Nils Mohl veröffentlicht, das bei Tyrolia erschienen ist. Darüber hinaus leitet sie Workshops, Kinderkunstprojekte und kann auf Plakate, Landkarten und Kalender in ihrem Oeuvre verweisen. Stilprägend ist dabei ihr ausdrucksstarker Einsatz von Siebdruck und die Auswahl der Farben, die vor der Wahl der Motive erfolgt. Einzige Ausnahme ihre Illustrationen zu „Das ist das Bauhaus!“, die sich in fünfzig Fragen und Antworten stets an den Bauhausfarben rot, gelb und blau orientieren. Mit Truman Capotes „Die Grasharfe“ und Jaroslav Rudiš „Trieste Centrale“ bewegt sie sich im Bereich der Allgemeinliteratur, wo sie auch schon unter Beweis stellt, wie sehr ihr der Schalk im Nacken sitzt. In ihrem ersten Buch „Auch ein blindes Huhn fällt nicht weit vom Stamm“ rüttelt sie bekannte Redensarten kräftig durcheinander. In „Trecker kommt mit!“ von Dita Zipfel und Finn-Ole Heinrich findet sie immer noch komischere Wege, die kindliche Hauptfigur nicht zu zeigen.

Und mit Nils Mohls „Wilde Radtour mit Velociraptorin“ und „Im Namen des Spektakels“ präsentiert sich nicht weniger als ein wahres Festspiel der Text-Bild-Interdependenz, das nicht nur Dichterbiest und Zorrothea hinreißend ins Bild setzt, sondern auch vergnügliche Geschichten zu Tage fördert, z. B. wie Illustratorin und Autor ganz selbstverständlich einen Dinosaurier aufs Fahrrad setzen, dies aber erst dem Verlag beibringen müssen. Am Ende des Abends steht die „Fanfare für Posaune“. Das Publikum staunt, ist gut gelaunt und erfrischt sich beim geselligen Ausklang.

Das STUBE-Team wünscht einen erholsamen Sommer und freut sich auf ein Wiedersehen im Herbst, wenn der 10. Jahrgang des Fernkurs Kinder- und Jugendliteratur startet. Zur Anmeldung geht es >>> hier

Ein Bericht von Alexandra Holmes


 

 

 

 

 

 


STUBE Studien- und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur | Stephansplatz 3/II/11 | A-1010 Wien | T.: +43 1 51552-3784 | stube@stube.at oder fernkurs@stube.at