Die Vorfreude war die größte Freude
Lektüreeindrücke von "Harry Potter und der Halbblutprinz" von Ena Vichytil
Ich muss zugeben, dass ich mich nach dem Band 5 schon lange darauf gefreut habe, dass endlich der neue Band kommt. Am ersten Tag habe ich ihn gekauft! Leider muss ich sagen, dass die Vorfreude größer war als das tatsächliche Vergnügen diesen Band zu lesen. Für mich hat sich dieses Buch sehr in die Länge gezogen, die spannenden Szenen waren eher spärlich verteilt im Buch und man musste sehr lange warten bis tatsächlich etwas passiert. Es scheint die ganze Zeit so zu sein, dass die Autorin die DarstellerInnen so positionieren möchte, dass alles für das Finale (den letzten Band bereit) ist. Es werden unzählige Vor- und Nachgeschichten erzählt, aber meiner Meinung nach fehlt der spannende rote Faden. Trotz allem fand ich es schon wert ihn gelesen zu haben, denn ich möchte auch den nächsten Band noch lesen und wissen wie alles dazu gekommen ist!
Ena Vichytil studiert Psychologie und ist 3. Vorsitzende der Katholischen Jungschar Wien
