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Thema: Farben in der Kinder- und Jugendliteratur


Atelier Flora: Alles Farbe

Was verbindet den Koch mit dem Ei, das Huhn mit dem Federkissen oder den Schnee mit dem Gipsbein? Mehr als die Dramaturgie einer Geschichte. Es ist die Farbe Weiß, die ihnen allen gemein ist. "Alles Farbe!" verpackt postmoderne Assoziations- und Verwandlungsfreude in das klassische quadratische Format der Fotobücher für Kleinkinder.
Seitenfüllende Fotos von spielenden - bastelnden - essenden Kindern wechseln sich mit Zeichnungen in verschiedensten Techniken ab. In einem gemeinsamen Schaffensprozess des Atelier Floras wurde mühevoll gesammelt, geknetet und arrangiert. Der bunte Setzkasten von Alltagsgegenständen erlaubt neugierige Blicke auf Altbekanntes sowie auf Ungewohntes.
Dada meets Fluxus und die Produktion eines Bilderbuches gerät zu einem Happening, dessen Dokumentation das Produkt selber ist. Fazit: Einfach selber machen!

Beltz & Gelberg 2012.

Willy Puchner: Willy Puchners Welt der Farben

Deneuve-Blau als Farbe von Paris, Popocatépetl- Orange als Farbe des Vulkans oder Isis-Gold als Farbe von Ägypten: Die Wahrnehmung einer Farbe löst Assoziationen aus, die hier an verschiedene Orte gebunden werden – einerseits konkret benannte, andererseits solche, die universaleren Charakter haben. In Anlehnung an Goethes Farbenlehre reiht Willy Puchner Farbnuancen, die er an diesen Orten gesammelt hat, aneinander, gibt ihnen einen Namen und ergänzt sie um andere immaterielle Mitbringsel wie handschriftliche Anekdoten. Sukzessive füllt er so einen Setzkasten der Ideen und schafft eine abstrakte Auflistung der Welt.

Residenz 2011.
40 S.

Elisabeth Schawerda / Helga Bansch: Das Geheimnis ist blau

Lyrik, die sich zuallererst mit Zwischentönen befasst: "Zwischen Blau und Grün / schwebt es her und hin, / das leuchtende Türkis." Diesem Schwebezustand wird mit der Erprobung des Wortklanges nachgespürt: "Von schönstem Gelb sind, wenn das Wetter kühl im Herbst wird, Ahornblätter. / Wie ein Zauberteppich liegen sie / herb duftend auf den Wegen in der Früh." Die Leerstellen dieser sprachlichen Askese greift Helga Bansch in ihren Illustrationen auf. Doch auch sie schafft nie Klarheit, sondern formuliert bildlich ein Dazwischen, indem sie Papiere übereinanderlegt und Transparenteffekte kreiert. Somit verleiht sie dem höchst zeitgemäßen Bilderbuch jene Zeitlosigkeit, für die auch das titelgebende Geheimnis steht: "Das Geheimnis ist blau / und hat einen lila Rand. / Keinem einzigen Menschen / ist es bekannt."

Wiener Dom-Verlag 2011.
24 S.


Jutta Bauer: Die Königin der Farben

Malwida ist die Königin der Farben – und wenn sie ruft, dann kommen ihre Untertanen eilig herbei: Vom sanften Blau über das gefährliche Rot bis hin zum Gelb, das warm und hell, aber auch gemein sein kann. Während die Königin mit schlichten schwarzen Pinselstrichen dargestellt wird, treten die einzelnen Farben in Form von Buntstiftstrichen, die den Hintergrund auf unterschiedliche Weise in Besitz nehmen, auf. In Bild und Text ungemein poetisch erzählt, liefert dieses erstmals 1998 erschienene Bilderbuch Inspirationen zur eigenen Weiterbeschäftigung – ob durch das Anmalen der letzten Seite, Tanz oder Theater. Aus einem Fernsehfilm entstanden, gibt es mittlerweile neben Hörbuch und Memory zur "Königin der Farben" auch ein Buch, das unterschiedliche Ideen und Materialien zum Einsatz des Bilderbuchs in Kindergarten, Grundschule, Förderschule und Sekundarstufe präsentiert.

Beltz & Gelberg 2008.
64 S.

Dagmar Binder / Marie Blazejovsky: Himmelblau, Sonnengelb und Rosenrot. Meine Zauberwelt der Farben

Während die Anzahl der Grundfarben noch recht überschaubar wirkt, gibt es doch eine Vielzahl an Schattierungen: Das Blau des Himmels ist definitiv anders als jenes der Jeans, giftgrün unterscheidet sich von moosgrün. Nach Farben gegliedert finden sich hier in jedem Kapitel vielfältige Anregungen, mit Farben zu experimentieren. Die kräftigen Illustrationen von Maria Blazejovsky veranschaulichen, was mit Farben alles möglich ist. Darüber hinaus gibt es Wissenswertes über die Wirkung der Farben, ebenfalls lieferbar ist eine CD mit Liedern, Gedichten und Geschichten von Farben.

Patmos 2004.
96 S.

Stephan Koja: Claude Monet. Der Farbzauberer

Beim Malen spielen Farben immer eine große Rolle – auf welch besondere Weise der Impressionist Claude Monet es verstand, mit der Vielfalt der Farben umzugehen, davon wird in diesem Kunst-Sachbuch, erschienen in der Reihe Abenteuer Kunst, erzählt. So geht es etwa um seine berühmten Kathedralenbilder, mit denen er die Farbstimmungen eines ganzen Tages spürbar machte oder seine Darstellung eines Getreidehaufens, der im Sonnenuntergang völlig anders aussieht als in der Wintersonne. Chronologisch werden Leben und Werk von Monet, ganz besonders aber seine Arbeit mit Farben als künstlerisches Ausdrucksmittel, dargestellt.

Prestel 1996.
32 S.


Inge Fasan / Linda Wolfsgruber: Das Meer ist riesengroß

Verschwommen im Meer, getrieben von den Wellen des Schicksals zwischen Kindheit, Jugend und dem Erwachsenwerden. Der als Kind ausgesprochene Wunsch, das Meer zu sehen, zieht sich über knapp ein Jahrzehnt bis zu seiner Erfüllung. Dazwischen liegen Irrfahrten und Ablenkungen. Das Meer in seiner unfassbaren Größe erstreckt sich in der Inhalts-, Text- und Bildgestaltung als Metapher für die Vielschichtigkeit des Lebens. Linda Wolfsgrubers ausschließlich in blauen Farbtönen gehaltene Illustrationen scheinen zwischen stark zurück genommenen Objekten und breiten Farbflächen zu verfließen. Ein auf allen Ebenen anspruchsvoll gestaltetes Bilderbuch über das Treiben zwischen den Wellen des Lebens.

Bibliothek der Provinz 2007.
42 S.

Ursel Scheffler / Jan Lieffering: Welche Farbe hat die Freundschaft?

Bunt und vielfältig geht es in Max' Kindergarten zu, treffen dort doch Kinder der verschiedensten Nationen aufeinander. Unkompliziert und direkt werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Leben der Kinder besprochen, Aussehen und Lebensgewohnheiten des jeweils anderen spielerisch unter die Lupe genommen. Mit zahlreichen Dialogen, längeren Textpassagen und davon klar getrennten eingängigen Bildern zeigt dieses Bilderbuch leicht verständlich wie wichtig ein unbelastetes und offenes Miteinander im täglichen Leben ist.

Gabriel 2005.
32 S.

Jérôme Ruillier: Einfach farbig

Der in Madagaskar geborene, mittlerweile Frankreich lebende Künstler Jérôme Ruillier arbeitet hier mit einem afrikanischen Gedicht, um durch die Übertragung des Texts und seine Illustrationen den Begriff des "farbig seins" zu hinterfragen. Sonne, Kälte oder Angst brechen auf ein hell- und ein dunkelhäutiges Kind ein: Während die Haut des einen sich rot, blau und grün verfärbt, bleibt das andere unbeeindruckt schwarz. "Und DU sagst, ICH sei farbig!" Die bestechende Botschaft: Was Menschen ausmacht, ist nicht ihre Farbe, sondern schlicht und einfach ihr persönliches Mensch-sein.

Aus dem Französ. v. Danielle Heufemann.
bohem press 2005.
32 S.


Dolf Verroen: Wie schön weiß ich bin

Zu ihrem zwölften Geburtstag erwartet Maria eine Überraschung. Sie ist in einer großen Suppenterrine versteckt und ist – „ein Menschlein“, Koko, ihr erster eigener Sklave. Dazu erhält sie die passende Peitsche. In vierzig kurzen, fast lyrikhaft anmutenden inneren Monologen erzählt Maria von ihrem Alltag als Tochter eines Plantagenbesitzers in Surinam. Immer wieder ist man als LeserIn fassungslos über die Grausamkeit und Kälte, mit der die SklavInnen behandelt werden. Konsequent aus der Sicht des altklugen Mädchens erzählt wird auf jede moralische Bewertung verzichtet. Dadurch wird umso deutlicher, wie wenig Individuen die innere Logik des gesellschaftlichen Systems hinterfragen, in das sie hineingeboren werden – ein Text, der grundlegende ethische Fragen aufzuwerfen vermag und in seiner Dichtheit wohl begleitende Vermittlung durch Erwachsene braucht.

Aus dem Niederländ. v. Rolf Erdorf.
Fischer Schatzinsel 2007.
80 S.

Geraldine McCaughrean: Weiße Finsternis

Klirrende Kälte, Schnee, Eis: Das Leben der 14-jährigen Symone ist ganz und gar auf den südlichsten Ort der Welt ausgerichtet, die Lektüre über den Südpol bestimmt nicht nur ihren Alltag, sie ist auch unsterblich in Lawrence Oates verliebt. Der Teilnehmer der Scott-Expeditionsgruppe ist zwar seit 90 Jahren tot, als der Roman einsetzt, rettet aber indirekt Symones Leben. Von Beginn an tritt er mit der Protagonistin als innere Stimme in Dialog; als dann Symones skurriler Entdecker Onkel Victor seine Nichte mit einem Südpol-Abenteuer überrascht, hilft dieses alter ego, die Grenze zwischen Wissen und Wahnsinn zu wahren. Ein aus der Zeit fallendes Abenteuerbuch, das die Kuriosität des Plots in verschränkter Erzählweise spiegelt und klug mit den Motiven Stille und Kälte operiert.

Aus dem Engl. v. Petra Koob-Pawis.
cbj 2007.
336 S.

Charlotte Kerner: Blueprint Blaupause

"Das Wort Klon mag ich übrigens nicht, weil es inzwischen zu abgenutzt und abgelacht ist. Ich nenne mich lieber Blueprint. Die Blaupause ist eine Kopie, die ohne Umwege über ein Negativ gewonnen wird und auf einem weißen Grund blaue Linien zeichnet." Die Beziehung zwischen Siri und ihrer Mutter Iris ist eine besondere: Denn als die begabte Mutter von einer schweren Erkrankung erfuhr, ließ sie sich klonen. Angesiedelt in einer unbestimmten Zukunft, wird hier das noch nicht Mögliche als Geschichte aus der Sicht einer Betroffenen erzählt – und dadurch das Mögliche weitergedacht. Ein Buch zum Streiten und Nachdenken über die ethische Problematik des Klonens, erzählt auf hohem literarischen Niveau.

Beltz & Gelberg 2008.
208 S.


Joyce Carol Oates: Nach dem Unglück schwang ich mich auf, breitete meine Flügel aus und flog davon

Bei einem Autounfall kommt Jennas Mutter ums Leben, sie selbst überlebt schwer verletzt. "Im Blauen", so empfindet sie das durch Medikamente erleichterte Dahindämmern auf der Intensivstation, kann sie verdrängen, was sie danach umso härter einholt: Das Gefühl, am Unfall und damit am Tod der Mutter schuld gewesen zu sein. Jenna muss zu ihrer Tante übersiedeln, deren Versuche, sich um sie zu bemühen, weist sie brüsk ab, zu tief sitzen Schmerz, Trauer und Schuld. Sprachlich ungemein packend und dicht erzählt, arbeitet die Autorin mit eindringlichen Motiven wie Kälte und Schmerz, stets ganz unmittelbar am Erleben der Protagonistin orientiert. So sperrig der Titel dieses Jugendromans scheinen mag, so unmöglich ist es, sich dem Sog dieser Geschichte zu entziehen.

Aus dem Engl. v. Birgitt Kollmann.
Hanser 2008.
272 S.

 

 


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