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Was wäre die Welt …

Im Mittelpunkt des Symposions, das anlässlich der Feier zum 50jährigen Bestehen der STUBE stattgefunden hat, wurde unterschiedlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit religiös relevanten Markierungen in der modernen KJL nachgegangen.

„50 Jahre STUBE“

Was könnten Kriterien für die religiöse Relevanz von Texten sein? In welcher Form spielen Gottesnähe, Gottesferne und Transzendenz eine Rolle in der Kinder- und Jugendliteratur? Und in welcher Form schreibt Kinderliteratur sich damit ein in einen allgemein literarischen und künstlerischen Diskurs über spirituelle Fragen?

Hubert Gaisbauer ist in seinem Referat „Engel. Ein Rettungsversuch.
Eine jüdisch-christliche Tradition zwischen Banalisierung und poetischer Kraft“ Spuren himmlischer BegleiterInnen in Bildern und Texten gefolgt.
Einen Ausschnitt aus seinem Referat und eine Literaturliste finden Sie hier

 

Herbert Stangl hat in seinem Vortrag „Gott, wenn es dich wirklich gibt… Spuren des Religiösen in erzählender KJL“ eine Einordnung von religiöser Kinderliteratur vorgenommen, Kriterien formuliert und an deren Beispiel kinder- und jugendliterarische Texte analysiert.
Einen Ausschnitt aus seinem Referat und eine Literaturliste finden Sie hier

Klaus Gasperi hat diese Analysen unter dem Titel „Wasseraugen. Schnittstellen und Begegnungsräume von Religion und Literatur in der aktuellen KJL“ forgesetzt und Renate Langer unter der Perspektive „Himmelslust und Höllenangst. Die katholische Religion in der österreichischen Literatur“ eine Positionierung solcher kinder- und jugendliterarischer Texte im Kontext dieser wechselvollen Beziehung in der Geschichte der österreichischen Literatur.

Zentraler Bezugspunkt des Symposions war das Werk der heuer mit dem Katholischen Kinderbuchpreis der Deutschen Bischofskonferenz ausgezeichneten Autorin Jutta Richter, die als Gegenpol zu den theoretischen Reflexionen der Referate das Symposion durch eine Lesung und ein Werkstattgespräch bereichert hat.

 

Siehe dazu auch unser Fotoalbum