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Zum 57. Mal wurde am 10. Mai 2007 der Österreichische Kinder- und Jugendbuchpreis verliehen.
Zum bereits 5. Mal wurde diese Verleihung in Gleisdorf vorgenommen.
Zum ersten Mal wurde die Verleihung von Bundesministerin Claudia Schmied vorgenommen.

Noch vor der Verleihung wurde die Ministerin von den PreisträgerInnen, den Jurymitgliedern Franz Lettner vom Institut für Jugendliteratur, Elisabeth Wildberger vom Buchklub der Jugend sowie Heidi Lexe von der STUBE, sowie VertreterInnen der Leseförderung in der Steiermark in den Räumen des Forum Kloster in Gleisdorf zu einem informellen Gespräch empfangen.

 


Bundesministerin
Claudia Schmied im Gespräch mit
Heidi Lexe

Danach wurden im Festsaal des Forum Kloster die vier Hauptpreise an Jutta Treiber und Jens Rassmus (Bilderbuch), an Michael Stavaric und Renate Habinger (Kinderbuch), an Robert Klement (Jugendbuch) und an Sigrid Laube, Nadia Budde und Barbara Mungenast (Sachbuch) sowie die Urkunden für die Bücher der Kollektion vergeben.
Vorgestellt wurden die 14 Bücher den zirka 300 ZuhörerInnen von Franz Lettner und Heidi Lexe.
Eine Zusammenstellung der Preisbücher mit den Rede-Texten von Franz Lettner und Heidi Lexe finden Sie hier:

Preisbücher
Kollektion



Franz Lettner und
Heidi Lexe


Im Blitzlichtgewitter: Jens Rassmus und Jutta Treiber (li.), Robert Klement (mitte), sowie Lázló Varvasovszky (re.)

Ebenfalls im Rahmen der Preisverleihung in Gleisdorf wurde der diesjährige Förderungspreis für Kinder- und Jugendliteratur an Rachel van Kooij vergeben.
Rachel van Kooijs bisheriges Werk zeichnet sich einerseits aus durch das Interesse der Autorin an historischen Stoffen (hier schreibt sie sich sozusagen in ihre eigene Lesebiografie ein), andererseits durch Alltagsgeschichten, die von hoher sozialer Verantwortlichkeit zeugen. In einem Interview, das Heidi Lexe bei der Preisverleihung mit ihr geführt hat, hält die Autorin fest:
"Lesen (das galt für mich schon als Kind) ermöglicht immer den Blick über den eigenen Horizont hinaus. Literatur macht sichtbar, was man vielleicht im eigenen Alltag nicht erleben kann, beziehungsweise auch vielleicht einfach nicht wahrnimmt."

 


Rachel van Kooij im Gespräch mit Heidi Lexe Alle Bilder:
© Christoph Braunstein

Die Dankesworte für die PreisträgerInnen übernahm die Illustratorin Renate Habinger. Ihre launige, mit vielen Banderolen ausgezeichnete Rede finden Sie hier

 

Zum krönenden Abschluss der Veranstaltung wurde der Preis der Jugendjury vergeben - diesmal von zwei Klassen des Linzer Georg von Peuerbach-Gymnasiums. In einem Rap wurde das Siegerbuch enthüllt, das die Jugendlichen aus Preis und Kollektion wählen.
Ihre Wahl fiel auf - *trommelwirbel* - Zwei Papas für Tango von Edith Schreiber-Wicke und Carola Holland.


Ill . Carola Holland
An dieser Stelle ein Dank an das Team aus Gleisdorf, das einmal mehr ein tolles Lesefest ausgerichtet hat - insbesondere natürlich an Helga Plautz für ihr unermüdliches Engagement!