Für die besonderen Momente der Tagung sorgten einmal mehr die Begegnungen mit den eingeladenen KünstlerInnen:
Die Autorin Marlene Röder las aus ihrem Kurzgeschichtenband "Melvin, mein Hund und die russischen Gurken" (Ravensburger 2011) und ihrem neuen (noch unveröffentlichten) Projekt und sprach im eingebetteten Werkstattgespräch mit Kathrin Wexberg unter anderem über die Erprobung unterschiedlicher literarischer Formen, den Zombie als Metapher und die Variation von Erzählperspektiven in ihrem Werk.
Der Illustrator und Autor Einar Turkowski beantwortete Heidi Lexe und Peter Rinnerthaler nicht nur bereitwillig Fragen zum (illustrativen) Wechselspiel aus Akribie und Zufall – "clean desk and sick mind"? – sondern las auch exklusiv aus seinem neuen Bilderbuch "Der Rauhe Berg" (Atlantis 2012). Besonders interessant waren die in der anschließenden Diskussion vorgebrachten verschiedenen Lesarten, die seine Bücher zulassen und die Einar Turkowski mit zahlreichen Details in seinen Bildwelten unterstützt.
In der Stunde zwischen Hund und Wolf gab die Autorin Nina Blazon Einblicke in ihre umfassende Recherchearbeit und las aus den literarischen Ergebnissen "Wolfszeit" (Ravensburger 2012) und "Totenbraut" (Ravensburger 2009). Dabei wurden der Vampir- und Werwolftrend ordentlich gegen den Strich gebürstet und der Bogen zum vorangehenden Vampirquiz geschlossen. Nachhaltig in Erinnerung geblieben sind Nina Blazons Ausführungen über die vielfältigen Schreiberfahrungen, die ihr die Arbeit an einerseits phantastischen andererseits historischen Texten ermöglicht.
|