"Gott ist, aller postmodernen Säkularisierung zum Trotz, ungebrochen eine Anlaufstelle für Fragen, die nicht alleine zu beantworten sind", stellt Kathrin Wexberg in einem Beitrag über Gottesbilder in der Kinder- und Jugendliteratur fest. Bischof Gebhard Fürst greift dieses Zitat in seiner Eröffnungsrede auf und stellt es in den Kontext einer christlichen Erziehung, die nicht "in der Vermittlung einer Fülle von Wissen" bestehe, "sondern in der für Kinder und Jugendliche geschaffenen Möglichkeit, zu entdecken, zu erfinden, zu erfahren, zu erspüren".
Kinder sind Weltmeister im anfangen. Doch auch danach gilt es im Leben, sich seine Anfänge nicht nehmen zu lassen. Mit jedem Umblättern im Leben, wie auch im Buch, gilt es, auf das JETZT zu vertrauen, geben Heinz Janisch und Linda Wolfsgruber den Gästen der Preisverleihung mit und bedanken sich bei der Jury, aber auch bei Inge Cevela, der Leiterin des Wiener Domverlags, "für die Ermöglichung dieses Buches über die Anfänge".
Dem Team des Wiener Domverlags wünscht die STUBE, dass diesen vielbepreisten Anfängen im Kinderbuchprogramm noch zahlreiches Umblättern folgen mag! Heinz Janisch und Linda Wolfsgruber gratulieren wir ganz herzlich zum Katholischen Kinderbuchpreis 2010.
Die Vergabe des Katholischen Kinderbuchpreises 2011 hingegen steht bereits am Anfang. 324 Bücher waren es für den Preis 2010, die von der Jury bearbeitet wurden. 80 Bücher stehen schon jetzt in den Regalen der Jurymitglieder für den Preis 2011. Neu in dieser Jury ist Heidi Lexe, Leiterin der STUBE, die als einziges nicht-deutsches Mitglied berufen wurde.
Den im Rahmen der Preisverleihung gezeigten Film über Heinz Janisch und Linda Wolfsgruber, sowie die Eröffnungsrede von Bischof Gebhard Fürst, die Laudatio von Fritz Pleitgen und die Dankesworte der PreisträgerInnen finden Sie hier
|