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Band 7 der Reihe "Kinder- und Jugendliteraturforschung in Österreich":

Mira Lobe … in aller Kinderwelt
Hg. v. Heidi Lexe und Ernst Seibert
Wien: Verlag Edition Praesens 2005.

Seit den späten 50er Jahren, zumindest aber seit den 60er Jahren gibt es wohl kaum noch LeserInnen in Österreich, die nicht mit den Büchern von Mira Lobe aufgewachsen sind. Denn das kleine Ich bin ich oder die Omama im Apfelbaum sind seit mehreren Generationen fixer Bestandteil von Kinderwelten. Was aber steht hinter dieser breiten Bekanntheit? Welches literarische Konzept, welche Kinderbilder prägen das Werk von Mira Lobe? Welchen Einfluss hatten die Herkunft und Lebensgeschichte der Autorin auf ihr literarisches Selbstverständnis und unter welchem Blickpunkt erfolgt davon ausgehen die Rezeption ihrer Bücher?
Im Rahmen eines Symposions hat die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung versucht, diesen und anderen Fragen zum umfangreichen Werk der Doyenne der österreichischen Kinder- und Jugendliteratur nachzugehen. Nun liegen die Beiträge dieses Symposions gesammelt vor.

Der Inhalt des Bandes ist in drei Teile gegliedert:

1. Biografisches und Erinnertes
Mit Beiträgen von Susanne Blumesberger, Wolf Harranth, Otto Tausig, Hubert Hjadej, Winfried Opgenoorth, Waltraut Hartmann und Angelika Kaufmann

2. Interpretationen
Mit Beiträgen von Zohar Shavit, Sabine Fuchs, Werner Wintersteiner, Hans-Heino Ewers, Karl Müller, Heidi Lexe, Ernst Seibert und Silke Rabus

3. Übersetzungen
Mit Beiträgen von Jana Barokowá, Akemi Ito, Velijka Ruzicka-Kenfel und Dalia Zminkowska