Der Samstag blieb den so genannten Workshops vorbehalten – für die es der STUBE gelungen ist, namhafte VertreterInnen der Theaterszene (für Kinder und Jugendliche) zu gewinnen:
Zeno Stanek, Leiter des Bühnenverlages Kaiser, und Vivien Bronner, Leiterin der dreh.buch.scheibe und Autorin des Bandes „Schreiben fürs Fernsehen“ gaben in ihrem Schreibworkshop eine Einführung in den Unterschied des dramatischen Schreibens im Vergleich zum epischen Schreiben;
Karin Steinbrugger, Choreografin und Tänzerin bei der Company homunculus, ging der Frage nach, wie sich Sprache in Bewegung umsetzen lässt;
die renommierte Regisseurin Lilly Axster, Mitbegründerin des TheaterFoxfire, die für ihr Bilderbuch „Wenn ich groß bin, will ich fraulenzen“ den Österreichischen Kinder- und Jugendliteraturpreis bekommen hat, stellte in ihrem Regie-Workshop die Frage, wie Bilderbuchräume und Bühnenräume in Beziehung zueinander gestellt werden können, ohne in die „Kitschfalle“ zu geraten;
Gudrun Rathke, Literaturvermittlerin und Geschichtenerzählerin, ging in ihrem Kreativ-Workshop der Frage nach, in welcher Form Bilderbüchern in der Kindergruppe Spielraum eingeräumt werden kann;
Tina Reiter, im Bereich Film und Fernsehen für Ausstattung tätig, stellte in ihrem Workshop rund um das Szenenbild die Frage, welche Bühnenräume Figuren als angemessenes Umfeld geboten werden müssen;
die unter anderem für Burgtheaterinszenierungen von Andrea Breth tätige Kostümbildnerin Anna Pollak ging der Frage nach, wie sich Kostümideen im Theater für Kinder und Jugendliche entwickeln und auch umsetzen lassen.
|