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Sommerschule 2009 - Tagebuch von Isabella Schuster

 



Vorweg gesagt ...

Ich erfuhr durch eine Reihe von Zufällen von der Sommerschule. Im Frühjahr 2009 war ich im Zuge einer Internetrecherche nach einer Fortbildung im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur auf die STUBE gestoßen. So erfuhr ich eigentlich zunächst vom Fernkurs und in Folge von der Sommerschule, die sofort meine Neugierde geweckt hatte.

Mein Interesse für Kinder und Jugendliteratur lässt sich nicht genau – zumindest nicht an punktuelle Ereignisse – festmachen. Es hat sich eher stetig, vor allem im Zuge meines Studiums, entwickelt. Als Jugendliche hatte ich in der „Jury der jungen LeserInnen“ (im Literaturhaus unter der Leitung von Mirjam Morad) mitgemacht. Weit wichtiger als die Auswahl der zu nominierenden Bücher war für mich damals der Austausch über das Gelesene mit anderen Gleichaltrigen. Auch während meines Studiums (Vergleichenden Literaturwissenschaft) war mir der Kontakt zu den Rezipienten, insbesondere der jüngsten, ein großes Anliegen. Deshalb hatte es mich wahrscheinlich auch nach Paris gezogen, wo ich im Zuge eines Freiwilligen Sozialen Jahres bei einer NGO für die Literaturvermittlung für Kinder mit Migrationshintergrund im Vorschulalter tätig war.

Als ich mich für die Sommerschule anmeldete, hatte ich keine Ahnung was mich erwarten würde. Tatsächlich erwiesen sich diverse Befürchtungen als total unbegründet. Zum einem war das sicherlich den Kursleiterinnen und STUBE-Frauen zu verdanken, andererseits der bunten Zusammenstellung der TeilnehmerInnen, die sich alle durch ein gemeinsames Interesse verbunden fühlten.

Die Sommerschule für Kinderbuchillustration hat mich zweifelsfrei bereichert. Ich hatte in beiden Kursen das Gefühl, mich nach neuen Vorstellungen entfalten und meine Ideen „ausspinnen“ zu können. Abgesehen davon, dass ich vieles im freizeitpädagogischen Bereich, indem ich zur Zeit tätig bin, umsetzen kann, habe ich nun die Motivation, konkrete Ideen im Bereich der Leseanimation endlich umzusetzen (Literaturvermittlung von Studenten an Kinder im Vorschulalter).

Dass all dies möglich werden konnte, dafür möchte ich mich nicht nur bei der Firma Instantina und Klaus Muik, die dieses DIXI-Kinderliteraturpreis-Stipendium vergeben haben bedanken, sondern bei allen VermittlerInnen in dieser Sache, allen voran Renate Habinger und Heidi Lexe.

Und hier Isabella Schusters Tagebuch - angelehnt an Schnuffels Tagebuch, erschienen unter dem Titel Wir passen wunderbar zusammen (Boje 2009).
Tagebuch als pdf


Isabella Schuster bei ihrer Papier-Power-Point-Präsentation zu einem Gedich von Gerda Anger-Schmidt

 

 

 


Wichtigster Teilnehmer der Sommerschule: Schnuffel


Renate Habinger liest aus ihrem Buch "Wir passen wunderbar zusammen
© Heidi Lexe