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Gruppenbild mit Sonnenblumen


 

Kate Petty/Axel Scheffler: Sam pflanzt Sonnenblumen. Beltz & Gelberg 2004.

Anschaulich wird in Axel Schefflers witzigen Illustrationen dargestellt, wie der kleine Kater Sam seine Sonnenblumen anpflanzt. Neben aufklappbaren Elementen, die einige Überraschungen bieten, ist im Buch auf der Umschlagseite ein Blumentopf mit echten Sonnenblumensamen enthalten, die zum selber Ausprobieren einladen.



ab 4 Jahren

Katy Couprie/Antonin Louchard: Die ganze Welt. Gerstenberg 2001.

„Die ganze Welt“ stellen die beiden französischen KünstlerInnen in ihrem textlosen Bilderbuch mittels verschiedenster Techniken, vom Stickbild bis zur Collage, in einer Reihe von assoziativen Zusammenhängen vor. Und da darf natürlich, zwischen roten Blumen vor blauem Himmel und einzelnen Mohnblüten in einem Getreidefeld ein Sonnenblumenfeld nicht fehlen. In „Mein Garten“ hingegen, einem weiteren Band der beiden KünstlerInnen spiel die Sonnenblume eine bemerkenswert untergeordnete Rolle ...

ab 5 Jahren

Anthony Browne: Willi der Maler. Lappan 2000.

Willi malt Bilder, und Bilder erzählen Geschichten. Willis Bilder beziehen sich in witzigen und detailreichen Anspielungen auf berühmte Vorbilder – auf den herausklappbaren letzten Seiten des Buches lässt sich einiges über die Geschichte und den historischen Kontext der Originalwerke herausfinden. Um allerdings herauszufinden, wo Van Goghs Sonnenblumen zitiert werden, braucht es schon einen sehr genauen Blick...


ab 6 Jahren

Hildegard Kretschmer: Das Abenteuer Kunst. Prestel 2001.

Während im Alltag unserer modernen Mediengesellschaft Bilder nicht wegzudenken sind und oft in enormer Geschwindigkeit auf uns einwirken, beschreibt dieses Buch Gemälde, die aus einer Zeit stammen, in der Bilder noch etwas Besonderes waren. In thematischen Kapiteln zusammengefasst, lädt die Autorin zu einem langsamen und genauen Blick auf Kunstwerke ein und versteht es dabei, mit ihren begleitenden Texten Raum für Interpretationen und eigene Beobachtungen zu eröffnen. So weist sie auf die Spannung und Unruhe hin, die Van Goghs berühmten „Sonnenblumen“ innewohnt – und stellt fest, dass ein einfacher Blumenstrauß in der Lage ist, von existentiellen Gefühlen, von Leben und Vergänglichkeit zu erzählen.

ab 10 Jahren

Regine Schindler: Pele und das neue Leben. Ill. von Hilde Heyduck-Huth. Kaufmann 1981.

Bereits vor über 20 Jahren erschienen, ist Regine Schindlers Text in seiner Schlichtheit immer noch ein wichtiger Text zum Thema Tod für Kinder. Gemeinsam mit seinem Freund Tomo erfährt Pele von einem Gärtner, wie aus dem Versinken der Samenkörner in der Erde neues Leben entsteht. Als er lernen muss, mit dem plötzlichen Tod von Tomo zu leben, wird ihm die Sonnenblume zum Symbol für das, was trotz aller Traurigkeit bleibt.

ab 5 Jahren

Jerry Spinelli: Stargirl. Aus dem Engl. von Andreas Steinhöfel. Dressler 2002.

Keiner weiß so recht woher sie kommt – aber seit Schulbeginn wandelt sie in ihrem reichlich anachronistischen Outfit durch die Gänge der High-School eines Provinznestes in Arizona und verteilt das Glück auf ihre Mitmenschen. Passend zu ihrer riesigen Segeltasche aus Leinentuch, auf die eine originalgroße Sonnenblume gemalt ist, lässt sie die anderen an ihrem sonnigen Gemüt teilhaben, verteilt kleine Aufmerksamkeiten und bringt den jeweiligen Geburtstagskindern ein Ständchen auf ihrer Ukulele. Sie ist keine Außerirdische, aber außergewöhnlich - was die anderen über sie denken, spielt für sie keine Rolle. Der Ich-Erzähler ist hin- und hergerissen zwischen seiner Faszination und seiner Zuneigung zu Stargirl sowie seinem Bedürfnis, von den anderen akzeptiert zu werden - aber als er sie dann schließlich dazu bringt, "normal" zu sein, ist jener „sonnenblumige“ Teil von ihr, den er am meisten geliebt hat, verschwunden.


ab 13 Jahren

Frank Cottrell Boyce: Meisterwerk. Aus dem Englischen von Salah Naoura. Carlsen 2006.

Mit der Auslagerung von berühmten Gemälden in ein stillgelegtes Bergwerk in einem verschlafenen walisischen Ort beginnt für den Ich-Erzähler Dylan auf ungeahnte Weise ein schwungvoll erzähltes Abenteuer rund um die Kunst. Neben der mit reichlich Situationskomik gespickten Schilderung der bemerkenswerten Fähigkeit von Kunstwerken, einen Ort und dessen BewohnerInnen auf die Füße zu bringen, wird auf ganz besondere Weise erzählt, worin die Wirkung eines Gemäldes wie Van Goghs „Sonnenblumen“ liegt: „Das Gelb war so gelb, dass es die Werkstatt fast erleuchtete. Und obwohl es ja nur Blumen waren, wirkte das Gemälde tatsächlich traurig und fröhlich zugleich. Wie können Blumen denn traurig sein? Oder fröhlich? Aber diese hier waren es. Wir saßen einfach nur da und starrten das Gemälde Ewigkeiten an. Das Komischste war, dass wir bei unserer Rückkehr so gefroren hatten, aber die Sonnenblumen zu betrachten war, als säße man einem warmen Kamin.“

ab 12 Jahren